Über Frank Hügle:

"Das Foto macht den Moment zwischen Zukunft und Vergangenheit zur Gegenwart."
Zu einer Gegenwart in die ein Betrachter - trotz seiner physikalischen Abwesenheit von dieser Gegenwart - in die Bilder eintauchen und verharren kann.
Ein Konzept, das den Bildern von Frank Hügle zugrunde liegt und deren Betrachter mitnimmt zu einem Platz, einem Moment, einem Gedanken, einem Gefühl Ausdruck gefunden aus einer Realität in ein Bild.
"Den meisten meiner Bilder liegt eine Absicht zugrunde: erdacht, erfühlt, erfahren durch mein Sein;
die anderen Bilder erwischen mich im Moment der Gegenwärtigkeit."
"Mit dem Auslösen einer Kamera beginnt der zweite Teil der Bildwerdung", sagt Frank Hügle. Dieser zweite Teil ist Nach-Denken, Nach-Empfinden, Nach-Fühlen, angereichert mit einer weiteren großen Leidenschaft: der Musik.

Für Hügle ist Fotografie so Mittel zur Herstellung von Bildern, wie Kochen Mittel zur Herstellung von Essen ist.
Das Ergebnis zählt - aber der Prozess dahin ist das Leben.

Er selbst sagt: "Ich denke in Fotos - ich spreche in Bildern."
(Felix G Kulpar)

Vita

Drei Jahre Lehre
Sechs Wanderjahre
Meisterprüfung
Selbständigkeit

seit 53 Karlsruher aus Leidenschaft,
seit 61 Musikdilettant,
seit 69 Fotograf mit Begeisterung,

schon immer Westentaschenphilosoph,
seit ewig Hobbykoch,
meistens Schwarz,
schon lange kahl,
ziemlich neugierig
voll unersättlich